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Pilotprojekt nach ASR 5.2 in Bad Berleburg

23 Oct 2020

Miscellaneous, Press release, Story, Paving

Pilotprojekt nach ASR 5.2 in Bad Berleburg – Dynapacs Lösung spart Zeit und Umwege

Aufgrund der relativ engen Fahrbahn erfordert die laufende Oberbauerneuerung auf der B480 bei Bad Berleburg spezielle Maschinen, die die alternative Vollsperrung und damit 40 km Umleitungsstrecke vermeiden helfen.

Ziel ist die Erneuerung der Fahrbahn trotz geringer Fahrbahnbreiten in halbseitiger Verkehrsführung. Dabei muss aus Sicherheits- und aus Platzgründen der sog. „Mitgänger“, auf der verkehrszugewandten Seite eingespart werden. Der Mitgänger oder Bediener ist die gefährdetste Person im Arbeitsfeld.

Malte Stehl, Leiter der Maschinentechnik bei HEITKAMP Erd- und Straßenbau GmbH, Herne und sein Team prüften verschiedene Lösungsansätze und entschieden sich für einen Fertigertyp Dynapac SD2500CS mit MatTracker©: Dieser Fertiger besitzt Sensoren, die sowohl Höhe als auch die Einbaubreite vollautomatisch messen und die Bohle steuern.

Projektleiterin Sonja Koch sowie Christian Buschhorn von Straßen.NRW haben dieses Pilot-Projekt zum Schutz der Straßenbaumitarbeiter nach ASR 5.2 so ausgeschrieben.

Sicher und präzise – Dynapac Tool „Mat Tracker“ sorgt für automatische Bohlensteuerung,  perfekte Kanten und sicheres Arbeiten

Der  MatTracker ist ein optisches „Kantenfolgesystem“, das die Arbeitsbreite der Bohle automatisch reguliert, indem die Bordsteinkante oder Fräskante erkannt wird. Der Bediener bewegt sich nicht im Gefahrenbereich des Gegenverkehrs und kann den Einbau trotzdem optimal unterstützen. Die verwendete Nahinfrarotkamera (NIR), die an einer vorhandenen Kante z.B. Fräskante oder Asphaltkante orientiert wird, reguliert automatisch die Arbeitsbreite des Fertigers über die Steuerung der Bohle.

Es ist kein Mitgängers erforderlich, es werden gleich mehrere Zentimeter der Arbeitsfläche eingespart und es befindet sich niemand auf der verkehrszugewandten Seite. Sicher ist sicher!

SD2500 mit Mat Tracker rettet das Projekt

Die ersten 300 m sind vollendet und damit eine von insgesamt acht Bauabschnitten – Vier auf jeder Seite. Damit liegt das Team gut in der Zeit. „Am Ende werden wir schneller sein. Wir mussten uns zu Beginn auch erstmal einarbeiten. Der SD2500 ist ein Glücksgriff“, lautete das Fazit des Einbauteams.